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Nutzen-Beispiele für den Einsatz der internetdialog®-Datenbank

Datenbank-Beispiel 1

Das Ziel:
Das Unternehmen DOCK*, ein Consultingunternehmen für Auswahlberatung, Tests und Marktbewertungen von Business Intelligence und Dokumentenmanagement Software, möchte 50 neue Kunden in ganz Deutschland gewinnen.

Die Aufgabe :
Um das Interesse an DOCK zu wecken, soll ein Seminar an verschiedenen Orten in Deutschland veranstaltet werden, auf dem unterschiedliche Softwareprodukte von Praktikern erläutert werden. Es sollen leitende Mitarbeiter/innen der Bereiche IT/Netzwerk/Internet aus mittelständischen bis großen Unternehmen angesprochen werden. Das hat auch in der Vergangenheit gut funktioniert. Da es aber auch immer mit sehr viel zeitraubender Arbeit verbunden war, soillte diesmal eine internetdialog®-Datenbank, ein Produkt der skriptura dialog systeme GmbH zum Einsatz kommen.

Die Maßnahmen:
- Printmailing mit Landingpage
- Durchführung der Seminare
- Telefonische Nachfass-Ansprache

Begleiten wir Herrn Meier*, IT-Leiter bei einem größeren mittelständischen Unternehmen auf seinem Weg vom Interessenten zum begeisterten Kunden von DOCK:

Die Vorarbeiten
Die über einen qualifizierten Listbroker (Zielgruppenberatung und Adressbeschaffung) erworbenen Adressen mit Ansprechpartner und Telefonnummer werden in ein
internetdialog®-RDBMS (Relationales Datenbank-Management-System) bei skriptura überführt. Dabei werden einige anfangs noch leere Felder erzeugt, die der späteren Aufnahme von Informationen dienen. Die Adressen von Herr Meier sind in einer Datenbank enthalten, die von einem Zeitschriftenverlag stammt. Herr Meier bezieht regelmäßig die Zeitschrift "Der mittelständische IT-Leiter"*. Alle aus der Liste entnommenen Daten werden in die Datenbank eingespeist, unter anderem auch die Telefonnummer und die Berufsbezeichnung.

Das Printmailing
Gemeinsam wird entschieden, dass für die schriftliche Ansprache ein Selfmailer (ein Brief, der "sich selbst der Umschlag ist") verwendet werden soll.

Der Selfmailer erläutert die Seminare und lädt dazu ein, sich auf der Landingpage www.dock-spezial.de* zu registrieren. Der erforderliche Code wurde im Selfmailer unter "Rubbellack" abgedruckt. Das verstärkt die Neugierde und weckt den Spieltrieb. Herr Meier bekommt den Selfmailer und öffnet ihn interessiert. Er rubbelt die Nummer frei - die vorher von der internetdialog®-Datenbank generiert wurde -  und fragt sich, wie es nun wohl weitergeht.

Die Landingpage
Herr Meier ruft die angegebene Internetseite auf und gibt gleich auf der ersten Seite den Zugangscode ein.

Nachdem er den Button "anmelden" gedrückt hat, wird Herr Meier auf der folgenden Seite persönlich begrüßt, es werden noch einige Zusatzinformationen gezeigt und er hat die Möglichkeit, sich für ein Seminar am Ort seiner Wahl anzumelden. Nach Abschluss der Anmeldung erhält er eine Bestätigung für die Anmeldung und die Möglichkeit, sich zusätzlich zum Newsletter anzumelden. Für die Newsletter-Anmeldung erhält Herr Meier selbstverständlich eine Bestätigungs-E-Mail, damit die Anmeldung per Double-Opt-In-Verfahren bestätigt wird. All diese Informationenw werden in der internetdialog®-Datenbank gespeichert.

So weit, so gut. Eine Landingpage eben.

Statt nun aber hier zum Ende zu kommen, geht es bei der  internetdialog®-Datenbank jetzt erst richtig los. Was passiert mit den gewonnenen Daten? Wie können alle Beteiligten von der internetdialog®-Datenbank profitieren?

Nutzen der Direktanbindung an das RDBMS
Herr Meier fand nach der Anmeldung auf der Seite alle Daten vor, die DOCK über die Liste von ihm hatte. dabei fiel ihm auf, dass die Berufsbezeichnung nicht mehr stimmte, da er von drei Monaten vom stellvertetenden IT-Leiter zum IT-Leiter befördert wurde. Deshalb hat sich auch seine Telefonnummer geändert. Beide Angaben kann Herr Meier direkt auf der Landingpage ändern, was er auch sogleich angeht. Auch diese Änderungen werden direkt in die
internetdialog®-Datenbank geschrieben.

Die Vertriebsleiterin von DOCK, Frau Schmidt*, hat von skriptura einen Zugriff auf eine Internetseite bekommen, die ihr verschiedene Möglichkeiten gibt, das Geschehen zu überwachen und ggf. auch steuernd einzugreifen. So sieht sie, dass sich die Anmeldungen für die Seminare in München sehr gut entwickeln, die Anmeldungen für Hamburg jedoch eher tröpfeln. Sie entschließt sich, dem Vertrieb für Hamburg etwas mehr Schwung zu verleihen. Dazu wurde im Briefing-Gespräch auf Vorschlag von skriptura vereinbart, dass zwei "Stellschrauben" in die internetdialog®-Datenbank programmiert werden, die eine gewisse Steuerung zulassen. Zum einen, und das nutzt Frau Schmidt jetzt, kann der angebotene Rabatt von 20 % nachträglich erhöht werden. Frau Schmidt entschließt sich, den Rabatt auf 25 % zu erhöhen. Wie vereinbart, erhalten damit automatisch alle Personen, die sich schon für Hamburg angemeldet hatten - so wie Herr Meier - eine E-Mail, die ihnen auch nachträglich diesen erhöhten Rabatt einräumt und in der gleichzeitig angeboten wird, dass weitere Mitarbeiter/innen aus dem Unternehmen von Herrn Meier sogar einen Rabatt von 50 % erhalten, wenn sie sich innerhalb einer Woche zum Seminar in Hamburg anmelden.

Die zweite "Stellschraube", den Erlass des Preises für das Mittagessen, lässt Frau Schmidt zunächst unangetastet.

Als die ersten Seminare in den verschiedenen Städten näher rücken, werden die Zugänge für die durchführenden Partner nach und nach frei geschaltet und die Partner werden darüber informiert. So können sich die Verantwortlichen für die Räumlichkeiten darüber informieren, mit wie vielen Teilnehmern zu rechnen ist und, wie vorher vereinbart, parlamentarsiche bzw. Theater-Bestuhlung bereitstellen.

Jetzt ist auch die Zeit gekommen, die Teilnehmer über Einzelheiten des Seminars zu benachrichtigen und die Essenswünsche abzufragen. Dazu bekommen alle Teilnehmer eine E-Mail, in der ein Link verschickt wird, der sie direkt auf ihren persönlichen Bereich auf der Internetseite bringt. Herr Meier entscheidet sich für die Variante vegetarisch.

Die verschiedenen Caterer bekommen die Informationen auf Abruf, sie können sich also mit ihrem internetdialog®-Datenbank-Zugang zu der Internetseite darüber informieren, wie viele Teilnehmer normal, vegetarsich oder vegan essen möchten. Alle Beteiligten erhalten außerdem unmittelbar vor Beginn der jeweiligen Seminare automatisch E-Mails mit den sie betreffenden Informationen.

Frau Müller*, eine Teilnehmerin aus Leipzig, möchte noch einen Kollegen anmelden. Leider hat sie die E-Mail mit den Zugangsdaten zu ihrem Bereich auf der Internetseite schon gelöscht. Sie findet aber noch den Selfmailer mit der  ursprünglichen Einladung. darauf war die Telefonnummer einer Hotline zu Fragen zum Seminar aufgedruckt. Dankbar ruft Frau Müller diese Nummer an und wird von Herrn Schulze - Mitarbeiter des beauftragten CallCenters - gleich begrüßt mit einem fröhlichen "DOCK GmbH, mein Name ist Schulze. Guten Morgen Frau Müller, wie kann ich Ihnen helfen?" Die Information, dass Frau Müller anruft, hat Herr Schulze automatisch auf seinen Bildschirm bekommen. Zur Verfügung gestellt wurde die Information aus der internetdialog®-Datenbank, auf die das CallCenter mit einem eigenen Zugang Zugriff hat. So kann Herr Schulze den Wunsch von Frau Müller auch direkt erfüllen. Er bucht einfach den Kollegen von Frau Müller dazu, erkundigt sich nach dem Namen, der E-Mail-Adresse und der Telefonnummer des Kollegen und veranlasst aus der internetdialog®-Datenbank heraus den Versand der Anmeldebestätigung an den Kollegen von Frau Müller. Die bekommt von Herrn Schulze außerdem  eine E-Mail geschickt, in der sie einen Link findet, mit dem sie sich ein neues Passwort geben kann und wieder direkten Zugriff auf Ihren persönlichen Bereich auf der Internetseite hat.

Jeweils zwei Wochen vor Beginn eines Seminars in einer Stadt werden durch das CallCenter alle Interessenten angerufen, die sich zwar registriert haben, die aber das Seminar in ihrer Nähe nicht gebucht haben. Die Informationen darüber bekommt das CallCenter selbstverständlich auch aus der internetdialog®-Datenbank.

Die DOCK-Vertriebsleiterin, Frau Schmidt, kann derweil ihren vielfältigen anderen Aufgaben nachgehen und ist froh, dass Sie sich nur einmal am Tag fünf Minuten Zeit nehmen muss, um den ganzen Vorgang zu überwachen und zu steuern. Früher wurde für die Koordinierung der Seminare immer die ganze Abteilung für sechs Wochen lahm gelegt, weil sich das Team um alle Einzelheiten manuell kümmern musste.

Die Buchhaltung von DOCK hat nun auch wieder mehr Zeit für die anderen Aufgaben. Da die Rechnungen automatisch nach der Anmeldung generiert und bei skriptura produziert und versendet werden, muss sie nur noch die Zahlungseingänge kontrollieren und über ihren Zugang jeweils "abhaken", wer schon gezahlt hat. Die Zahlungserinnerungen werden selbstverständlich auch aus der internetdialog®-Datenbank gesteuert.

Alle Maßnahmen werden von skriptura ständig automatisch und manuell überwacht. DOCK muss sich um nichts kümmern. Das Unternehmen hat sich der Datenbank-Technolgie internetdialog® bedient, musste aber selbstverständlich nichts kaufen oder gar bei sich installieren. Alle Beteiligten rufen lediglich in ihrem Internet-Zugriffsprogramm (Browser) die entsprechende Internetseite auf und werden allein über den eingegeben Code auf die Teile der Seite geleitet, die für sie wichtig sind. Dort können sie, je nach Vereinbarung, Informationen einsehen oder - jeder für die ihm zugewiesenen Aufgaben und Berechtigungen - auch verändern.

Das Resultat

Wie schon bei früheren Seminar-Reihen wurde eine Auslastung von fast 80 % der zur Verfügung stehenden Plätze erreicht. Neben Herrn Meier wurden 53 weitere neue Kunden gewonnen, die sich bei der Auswahl ihrer Business Intelligence und Dokumentenmanagement Software professionell beraten lassen und künftig viel Geld und Zeit sparen.

Der Preis für die Gewinnung eines neuen Kunden konnte um fast 60 % reduziert werden, weil nichts mehr manuell veranlasst werden musste. Der Aufwand von weniger als vier Stunden für das Auftaktmeeting, bei dem das Briefing für die gesamte Aktion gemeinsam erarbeitet wurde hat sich mehrfach bezahlt gemacht.

Die gewonnenen Informationen über die Interessenten, die noch nicht zu Kunden gemacht werden konnten, sind wesentlich aufschlussreicher als bei früheren Aktionen, weil alles in der internetdialog®-Datenbank abgespeichert wurde und keine Information mehr verloren gehen kann.

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Datenbank-Beispiel 2

Das Ziel
Der Reiseveranstalter Lurch* möchte alle ca. 45.000 Newsletter-Empfänger mit individuellen Angeboten versorgen. Es soll eine signifikante Steigerung der Buchungen via E-Mail-Newsletter erzielt werden.

Die Aufgabe:
Die bislang versendeten Newsletter waren zwar auch schon personalisiert, jedoch betraf das nur die Anrede. Es wurden Newsletter in fünf Versionen erstellt, die jeweils eine Urlaubsregion (z. B. Afrika/Süd und Golfstaaten) repräsentierten, in die die Kunden von Lurch* bisher gereist waren. Interessenten, die noch nicht bei dem Unternehmen gebucht hatten, wurden mit einem allgemein gehaltenen Newsletter angeschrieben. Erstmals sollten die Newsletter mit Text- und Bildelementen für jeden einzelnen Interessenten individuell gestaltet werden.

Die Maßnahmen:
E-Mail-Newsletter-Template erstellen
Newsletter personalisieren
Internetseite, die dem Newsletter optisch gleicht erstellen
internetdialog®-Datenbank-Anbindung
Auswertungen zur Verfügung stellen

Die Vorarbeiten:
Die zur Verfügung stehenden E-Mail-Adressen wurden zunächst qualifiziert. Da der Bestand teilweise älteren Datums war, bestand nicht in allen Fällen eine zweifelsfreie Permission (ausdrückliche Erlaubnis zum Erhalt von E-Mail-Werbung). Die Daten wurden abgeglichen mit so genannten Blacklists.

Blacklists enthalten E-Mail-Adressen die sich als nicht zustellbar herausgestellt haben. Da diese „bouncen“ (mit einer Fehlermeldung zurückgeschickt) würden und übermäßiges bouncen zu einem schlechten Ruf führt, ist dieser Schritt notwendig. Zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit wurden alle übrig gebliebenen Adressen, für die nicht das so genannte „Double-Opt-In“ vorlag, auf ihre Historie hin überprüft. Waren die E-Mail-Adressen gültig und sind sie ohne Widerspruch des Eigners in der Vergangenheit mehrfach genutzt worden, wurden sie als rechtskonform eingestuft. Zweifelsfälle wurden mit einer nicht werblichen E-Mail angeschrieben, in der um die Permission gebeten wurde. Kontakte, die darauf nicht geantwortet haben, wurden mit einem entsprechenden Vermerk  gekennzeichnet und in der Folge nicht mehr verwendet.

Für die individuelle Ansprache wurde mit den Vertriebs- und Regionalmanagern von Lurch* ein Brainstorming abgehalten, in dem nach Merkmalen für individuell unterschiedliche Interessen gesucht wurde. Diese Merkmale wurden als so genannte „Flags“ in die internetdialog®-Datenbank eingearbeitet und dienen seither der individuellen Ansprache.

Es wurde ein Grund-Template festgelegt, in dem die später versendeten E-Mail-Newsletter in Bereiche unterteilt wurden. Zur Wahrung der CI des Unternehmens einigte man sich auf lediglich zwei Bereiche, die individuelle Merkmale widerspiegeln.

Die Individualisierung erfolgt in zwei wesentlichen Schritten. Bereits der Newsletter wird mit Informationen personalisiert, die der Datenbank entnommen werden. Das betrifft die Anrede, einige individuelle Merkmale (Alter, Familienstand inkl. Anzahl der mitreisenden Kinder, bisherige regionale Vorlieben, Unterkunftsart und Verpflegungsvorlieben) Aus diesen Merkmalen wurden Interessen abgeleitet. So bekommt eine Familie mit zwei Kindern, die Strandhotels bevorzugt und All-Inklusiv versorgt werden möchte  ein auf sie zugeschnittenes Angebot, z.B. 14 Tage Palma de Mallorca, Riu-Hotel „Costa de Palma“, All Inklusiv, Familienzimmer. Ein älteres Ehepaar wird hingegen bspw. ein Finca-Urlaub im Herzen der Insel angeboten mit individueller Küche und einem Kochkursus für Paare.  Passend zu den Angeboten ist im ersten Fall ein Bild von der Küste vor Palma de Mallorca zu sehen mit einem Hotel im Vordergrund, bei dem eine große Pool-Rutsche auffällt. Im zweiten Fall bildet ein Bild von der Landschaft den Hintergrund des Newsletters.

Der angezeigte Preis ist abhängig vom selbstverständlich auch angezeigten Abflugort, der sich aus dem Wohnort der Reisenden ergibt.

Bis dahin reden wir von einem herkömmlichen Newsletter, wie er von vielen Unternehmen heute versendet wird. Die Besonderheit von internetdialog® zeigt sich erst bei der Fortsetzung des Newsletters im Internet. Newsletter lassen sich hervorragend personalisieren. Wenn sie aber einmal abgeschickt sind, werden sie zu statischen Objekten. Einzig ein hin- und her springen innerhalb des Newsletters lässt noch ein wenig Gefühl von Dynamik aufkommen, tatsächlich ist das aber nur eine HTML-Funktion.

Tatsächlich dynamisch wird der Newsletter erst, wenn er gar keiner mehr ist, aber noch so aussieht. Klickt der Empfänger an irgendeiner Stelle in den Newsletter, selbst wenn er nur mit der Maus spielt, öffnet sich sein Standardbrowser und es erscheint eine Internetseite, die exakt so aussieht wie der Newsletter und auch die selben Funktionen aufweist. Aber darüber hinaus kann die Internetseite noch wesentlich mehr.

Nur per Internet kann der Vorteil des oben erwähnten schon erwähnten internetdialog®-RDBMS (Relationales Datenbank-Management-System) voll ausgespielt werden. Zwischen dem „Internet-Newsletter“ und der Datenbank stellt internetdialog® eine interaktive Verbindung her, über die beliebig viele Informationen aus der Datenbank gezogen und auch wieder in sie hineingeschrieben werden können. Und zwar in „Echtzeit“. Das heißt, es kann vom Empfänger des Newsletters bspw. per Schaltknopf eine neue Wunsch-Reiseregion angegeben werden. Wird also in dem „Internet-Newsletter“ angeboten, sich aus zehn Reiseregionen in der Welt eine auszusuchen, ändert sich der Hintergrund (eben mit den Bildern der gewählten Reiseregion) der Seite unmittelbar. Der Empfänger muss sich dazu nicht aus- und wieder einloggen. Er muss noch nicht einmal einen Bestätigungsknopf drücken.

Aber im Hintergrund passiert natürlich noch viel mehr. Die neue Wunsch-Reiseregion wird in dem internetdialog®-RDBMS vermerkt. Außerdem wird aufgrund der neuen Information dynamisch entschieden, ob weitere Änderungen angeboten werden. Ändert sich die Wunsch-Reiseregion bspw. von östl. Mittelmeer auf England/Schottland/Irland könnte das Interesse nach Städte- oder Studienreisen abgefragt werden. Der Leser wird also zu nach und nach an seinen tatsächlichen Reisewunsch herangeführt. Sind genügend Informationen gesammelt, um ihm ein Angebot zu unterbreiten, kann aufgrund der Datenlage entschieden werden, ob ihm ein schriftliches Angebot, ein Angebot per E-Mail oder direkt auf der Internetseite unterbreitet wird oder ob sogar ein „CallBack-Button“ eingeblendet wird. In diesem Fall kann der Kunde entscheiden, ob er sofort von einem Lurch*-Mitarbeiter angerufen werden möchte. Liegt eine Telefonnummer vor, wird diese angeboten. Der Leser kann aber auch eine andere Telefonnummer angeben, auf der er sofort oder zu einem von ihm bestimmten Zeitpunkt zurückgerufen werden möchte.

Da die Informationen, die über den „Internet-Newsletter“  eingegeben werden direkt in der Datenbank abgespeichert sind, sind sie natürlich auch Grundlage für den nächsten Newsletter.

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Datenbank-Beispiel 3

Das Ziel:
Die Sportwagenmarke Venus* stellt sich weltweit völlig neu auf. Für den Regionalmarkt „Deutschsprachiges Mitteleuropa“ soll eine zentrale Datenbank erstellt werden, mit der zukünftig alle Marketing-Aktivitäten zeitnah und effizient zu steuern sind.

Die Vorarbeiten:
Da es bisher nur rudimentär bei einigen wenigen Händlern Adresslisten in Form von Excel-Tabellen oder in CRM-Systemen die nicht für Venus* geführt wurden gab, musste ein RDBMS (Relationales Datenbank-Management-System) vollkommen neu aufgebaut werden. In drei Schritten wurde dazu
  1. festgelegt, was die Datenbank aufnehmen und was sie leisten sollte,
  2. ein Datenmodell erarbeitet und
  3. die Datenbank programmiert.

Zu 1. wurde ein Auftakt-Meeting mit den Marketing- und Vertriebs-Verantwortlichen von Venus* und den Händlern abgehalten, auf dem alle Ziele und Wünsche an die zukünftige Datenbasis festgehalten wurden. Es wurde beschlossen, dass die internetdialog®-Datenbank folgendes leisten sollte:

  1. Stammdaten sollten erfasst werden von
    1. Interessenten
    2. Kunden
    3. Händlern
    4. Fans (wurden definiert als Venus-Begeisterte, die sich ein Auto von Venus* aber – zurzeit/bzw. noch – nicht leisten können/wollen)
    5. Von allen Gruppen sollten darüber hinaus
      1. Kommunikationsdaten
      2. Folgende persönliche Daten erfasst werden
        1. i.     Geburtstag
        2. ii.     Namenstag
        3. iii.     Hochzeitstag
        4. iv.     Name der Partnerin/des Partners
        5. v.     Hobby
        6. vi.     . .
        7. Fahrzeugdaten sollten erfasst werden, die sowohl Händlern als auch Kunden zugeordnet sind (für beide sollte es eine Historie geben)
        8. Es sollten sowohl Händler als auch Venus*-Verantwortliche auf die Datenbank zugreifen können
        9. Umfangreiche Filter- und Sortiermöglichkeiten sollten geschaffen werden
        10. Venus*-Verantwortliche sollten jedoch nicht auf Namen und Adressen der von Händlern eingespeisten Adressen zugreifen können
        11. Händler sollten keinen Zugriff auf Daten anderer Händler haben

Zu 2. wurde das Datenmodell von den Spezialisten von skriptura nach der klassischen Methode nach Edgar F. Codd erstellt.

Zu 3. sollte ein unkomplizierter, weltweit möglicher, aber dennoch sicherer Zugriff auf die Daten ermöglicht werden. Deshalb wurde entschieden, die Datenbank mit Hilfe der Technologie internetdialog® von skriptura zu erstellen, da diese Technologie alle Forderungen erfüllte und darüber hinaus äußerst preiswert und in sehr kurzer Zeit zu realisieren war. Mit internetdialog® werden Relationale MySQL-Datenbank-Management-Systeme (RDBMS) auf einem Apache-Webserver aufgebaut.

Unkompliziert ist die Technik, da ein einfacher Internetzugang für den weltweiten Zugriff ausreicht, der auch keine große Bandbreite benötigt.  Software muss nicht installiert werden. Außerdem können alle Geräte eingesetzt werden, die Internetzugang bereitstellen, also auch Smartphones. Alle Dienste werden als SaaS (Software as a Service) zur Verfügung gestellt und zentral von skriptura gewartet und an sich ändernde Bedürfnisse angepasst.

Sicher ist internetdialog® durch den Einsatz zertifizierter und verschlüsselter SSL-Zugänge. Außerdem werden nur die jeweils wirklich benötigten Daten angezeigt bzw. zum Download bereitgestellt, die die zugreifende Person für die Erledigung ihrer Aufgaben benötigt. Die verschiedenen Benutzeroberflächen sind für die Unterschiedlichen Bedarfe entweder auf die reine Anzeige bestimmter Informationen, die Sortierung/Filterung von Informationen oder auf die Ein/Ausgabe von Informationen ausgelegt. Ein umfangreiches Benutzerrechte-Verwaltungssystem schafft die Verbindung höchster Flexibilität mit optimaler Sicherheit.

Die Ausführung:

Um die internetdialog®-Datenbank mit ersten Informationen zu füllen, wurden verschiedene Maßnahmen durchgeführt:

  1. Zielgruppenadressen wurden angemietet
  2. Es wurden Listen über Listbroker angemietet
  3. Mit den so gewonnenen Adressen wurden verschiedene Dialogmarketing-Aktionen (Print- und E-Mailings) durchgeführt; wer auf eine dieser Aktionen regiert hat, wurde als Interessent aufgenommen
  4. Die rudimentär vorhandenen Adressen verschiedener Händler wurden qualifiziert und in die internetdialog®-Datenbank eingepflegt
  5. Über gezielte Guerilla-Aktionen wurden weitere, qualifizierte Adressen gewonnen und der internetdialog®-Datenbank hinzugefügt
  6. In den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter, Xing und LinkedIn wurden qualifizierte Kontakte gewonnen, die Präsenz auf Google+ ist in Vorbereitung
  7. In verschiedenen Foren konnten Personen identifiziert werden, die aufgrund besonderer informativer Nähe zu Venus* als Multiplikatoren auftreten

Das Ergebnis:

Dank des Einsatzes der internetdialog®-Datenbank kann Venus* heute folgende Informationen diesen Nutzergruppen zur Verfügung stellen:

Führungsebene Händler
Führungskräfte von Händlern haben Lesezugriff auf alle Ihr Geschäft betreffenden Daten in der internetdialog®-Datenbank. Sie können sich in Listen- oder Kartenansicht alle gespeicherten Informationen über ihre Kunden, Interessenten und Fans ansehen. Außerdem haben sie Zugriff auf sämtliche ihre Kunden betreffende Fahrzeugdaten inkl. der Historie mit früheren Kunden und Händlern. Sie können Listen sortieren, nach zahlreichen Kriterien filtern und sie als Excel-Listen exportieren. Importe sind aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen; sie werden zentral von skriptura durchgeführt.

Vertrieb Händler
Einige Händler möchten ihrem Vertrieb einen auf den jeweiligen Verkäufer beschränkten Zugriff auf die Daten von Kunden bzw. Interessenten geben. Fan-Daten sollen nicht sichtbar sein.

Die einzelnen Verkäufer der Händler sollen zukünftig mit Smartphones ausgerüstet werden, auf denen per Internet-Verbindung eingeschränkte Auswahlen aus der internetdialog®-Datenbank getätigt werden können.

Regionalleiter Mitteleuropa von Venus*
Der Regionalmanager Mitteleuropa (sowie die Zentrale des Unternehmens) hat Lesezugriff auf die Daten sämtlicher Händler sowie auf alle zentral erhobenen Daten. Er kann sich bspw. eine Liste mit allen Interessenten in alphabetischer Reihenfolge anzeigen lassen. Er kann auch Auswertungen vornehmen mit Verknüpfungen bestimmter Daten, die Aufschluss über Zusammenhänge geben können. Bsp. für mögliche Fragestellungen: Wie hoch ist der Anteil der Akademiker an Venus*-Kunden in Mecklenburg-Vorpommern und wie hoch ist er in Baden-Württemberg? Hat Venus* mehr Golfer oder mehr Polo-Spieler als Kunden? In welchem Alter kaufen sich typische Venus*-Kunden ihr erstes Fahrzeug der Marke? Wie viele Frauen fahren ein Auto von Venus*?

Der Regionalleiter kann aber auch Auswertungen vornehmen, welche Händler besonders aktiv sind. Wer hat die höchste Steigerungsrate bei den Verkäufen? Er kann sich pro Händler die Anzahl der betreuten Kunden und Interessenten ansehen oder sich eine Liste ausgeben lassen über alle Ärzte aus dem Kundenkreis von Händler X oder Y.

Allerdings sieht er nur Daten wie Beruf, Hobby, Alter usw. Namen und Straße/Hausnummer einzelner Kunden/Interessenten kann er nicht einsehen. Sollen zentral gesteuerte Aktionen mit diesen gemacht werden, sendet er die Selektion an skriptura. Hier wird mit Hilfe der internetdialog®-Datenbank die jeweilige Aktion mit den vollständigen Daten durchgeführt. Das entspricht dem seit Jahrzehnten bewährten „Lettershop-Verfahren“ bei Direktmarketing-Aktionen mit Adressen, die nur für eine begrenzte Zahl von Einsetzen erworben wurden.

Die Auswertungen aufgrund der gesicherten Datenbasis ermöglichen es, Aktionen viel gezielter zu planen als ohne diese. Wenn bspw. eine Auswertung ergibt, das Ärzte in Hamburg und Schleswig-Holstein wesentlich weniger Venus*-Fahrzeuge kaufen, als solche in Berlin und Brandenburg, könnte man erwägen, eine gezielte Guerilla-Aktion anlässlich des Ärztetages Hamburg/SH zu starten. So lassen sich knappe Budgets wesentlich gezielter und damit effizienter durchführen als „aus dem Bauch heraus“. Guerilla-Aktionen werden auf diese Weise mit der internetdialog®-Datenbank von reinen Awarness-Maßnahmen zu gezielten Marketing-, im Idealfall sogar zu Vertriebsaktivitäten.

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Datenbank-Beispiel 4

internetdialog®-Datenbank für Marktforschung

Das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen FHU* (Frauer-Hoffmann-Unternehmensberatung GmbH) hat von der Bundesnetzagentur den Auftrag für eine Marktforschung erhalten. Es sollen Unternehmen der Speditionsbranche zu den Auswirkungen einer die Branche betreffenden Gesetzesänderung befragt werden. Die Teilnahme ist freiwillig.

Um die Akzeptanz für die Befragung zu erhöhen, soll ihr ein Mailing vorgeschaltet werden, in dem die Bundesnetzagentur ankündigt, dass die Befragung kommen wird und sie darlegt, warum es im Interesse des Spediteurs ist, daran teilzunehmen. Tests haben ergeben, dass die Teilnahme an Marktforschungsbefragungen sich um bis zu 200 % steigern lässt, wenn ein solches Mailing vorgeschaltet wird. Außerdem wird völlige Anonymität zugesichert.

Für die Marktforschung selbst wird die Form der Internet-Befragung gewählt. Alle zu Befragenden bekommen eine E-Mail, in der auf den Brief Bezug genommen, die Verfahrensweise genau erläutert und noch einmal die Anonymität zugesichert wird. Am Ende der E-Mail ist ein Link eingebaut, der auf die Befragungsseite führt.

Auf der ersten Seite begrüßt der zuständige Abteilungsleiter der Bundesnetzagentur den Angeschriebenen persönlich und bedankt sich für die Teilnahme. Außerdem wird dort zur Verstärkung der Teilnahmebereitschaft und um Abbrüche zu vermindern in Aussicht gestellt, als Dankeschön für die vollständige Beantwortung aller Fragen unter allen Teilnehmern ein kostenloses Ticket für eine von der Bundesnetzagentur jährlich durchgeführten Marktveranstaltung zu verlosen.

Ein Klick auf den Button „Zur Befragung“ führt zu einer neuen Seite mit der ersten Frage. Insgesamt sind 34 Fragen zu beantworten. Einige Antworten führen dazu, dass andere Fragen überflüssig werden. Die internetdialog®-Datenbank sorgt dafür, dass diese gar nicht erst angezeigt werden. Andere Antworten führen zu zusätzlichen Fragen, die dank der internetdialog®-Datenbank nur dann angezeigt werden, wenn sie anfallen.

Die Internetseite ist dynamisch aufgebaut. Wenn eine Antwort gegeben ist, wird automatisch zur nächsten Frage weitergeleitet. Das gesamte Dokument kann mittels entsprechenden Buttons vor und zurück geblättert werden, so dass die Befragten sich immer wieder ansehen – und ändern können – was sie in den Fragen zuvor geantwortet haben. In zwei Fragen wird darauf auch direkt Bezug genommen: „Sie haben in Frage 4 angegeben, dass sich Ihr Umsatz mit Bulgarien im letzen Jahr um 24 % gesteigert hat. Bitte nennen Sie die beiden wichtigsten Gründe, die aus Ihrer Sicht zu dieser Steigerung geführt haben!“ Darunter sind 10 möglich Gründe aufgeführt, die zu einer Umsatzsteigerung geführt haben könnten und eine Möglichkeit, zwei weitere in Textform zu bennen und anzuwählen. Werden mehr als zwei Gründe gewählt, wird die Seite für 0,2 Sekunden komplett rot (sie „blitzt rot“) und der erste oberste Grund wird abgewählt. Unterhalb der vorgegebenen Antworten erscheint ein Text, der das erklärt.

Die Befragung kann jederzeit einfach abgebrochen und mit dem erneuten Klicken des Links in der E-Mail fortgesetzt werden. Da jede gegebene Antwort sofort gespeichert wird ist das unproblematisch. Wird die Befragung später fortgesetzt, wird einfach dort begonnen, wo sie unterbrochen wurde. Alle gegebenen Antworten bleiben so erhalten.

Am Ende der Befragung wird die Möglichkeit angeboten, alle Fragen und die gegebenen Antworten auszudrucken. Darunter gibt es einen Hinweis, dass mit Klicken des Buttons „Befragung abschließen“ die Seite geschlossen wird und es keine Möglichkeit mehr gibt, sie zu öffnen. Wird dieser Button geklickt, erscheint eine letzte Seite, auf der der Befragte angeboten bekommt, nach Auswertung der Ergebnisse der Befragung diese in PDF-Form zugeschickt zu bekommen.

Die versprochene Anonymität wird hergestellt, in dem die Vorgänge getrennt voneinander und in festgelegter Reihenfolge gespeichert werden. Zunächst sind alle in der Datenbank gelisteten Personen im Flag „Teilgenommen“ mit 0 gespeichert. Haben sie die Befragung begonnen, wird das Flag auf 1 gesetzt und wenn sie sie beendet haben (mit dem Button „Befragung abschließen“) auf 2. Nachdem die Frage nach dem gewünschten Zusenden der Ergebnisse der Befragung beantwortet wurde, werden die Datenbank-Felder, in der die Adressdaten gespeichert sind, vollständig und nicht wieder herstellbar gelöscht, bzw. durch xxx ersetzt. Das gilt auch für die Identifikationsnummer, die durch einen so genannten Hashcode (zufällig erzeugter, nicht reproduzierbarer Code) ersetzt wird. Klickt jetzt jemand auf den Link in der ursprünglichen Einladungs-Mail kann die internetdialog®-Datenbank diesen nicht mehr erkennen und es wird eine entsprechende Meldung ausgegeben. Der Wunsch nach Zusendung der Ergebnisse wird in einer gesonderten Tabelle, in der wiederum nur die Adressdaten stehen, gespeichert. Die Anonymität wird damit auf technischen Wege mittels der internetdialog®-Datenbank gewahrt.

Da die Adressdaten, und damit natürlich auch die E-Mail-Adresse derjenigen, die die Befragung abgeschlossen haben, gelöscht wird, können sie auch in der eine Woche nach Beginn der Befragung versendeten Erinnerung nicht mehr angeschrieben werden.

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Zurück zum Beispiel 4


 

*Alle Unternehmensnamen sind stark verändert oder frei erfunden. Die beschriebenen Beispiele haben alle tatsächlich stattgefunden, teilweise werden  aber zur Verdeutlichung Leistungen beschrieben, die so hätten erbracht werden können, die aber im konkreten Fall nicht durchgeführt, weil nicht bestellt wurden.