Bild23.jpg

Aus Fehlern anderer lernen

Nobody is perfect. Und so kommt es immer wieder vor, dass Kunden von skriptura der eine oder andere Fehler in der Vorbereitung von Aufträgen unterläuft. Um Sie von den Fehlern anderer profitieren zu lassen, berichten wir hier von solchen Fehlern. Für Anregungen, die diese Rubrik ergänzen können, sind wir sehr dankbar.
Um Fehler gar nicht erst zu begehen, laden wir Sie herzlich ein, sich rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten mit uns zu beraten. So lassen sich viele kostspielige Fehler vermeiden. Das spart Geld und Nerven und hilft allen Beteiligten, anvisierte Termine zu halten.

Diese Fehlerliste kann (leider) keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Sie wird bei Bedarf erweitert werden.

Selbstklebeumschläge anliefern statt maschinell kuvertierbarer Versandhüllen

Für die maschinelle Kuvertierung sind spezielle Umschläge erforderlich. Es kommt immer wieder vor, dass Selbstklebeumschläge bei uns angeliefert werden. Dieser Fehler wird zumeist recht teuer. Entweder muss in einem solchen Fall von Hand kuvertiert werden. Oder es müssen neue Umschläge bestellt werden.
Besonders ärgern musste sich ein Kunde, der 25.000 Umschläge mit einem Spruch inkl. Datum für eine bestimmte Veranstaltung hatte bedrucken lassen. Diese Umschläge mussten wir kostenpflichtig entsorgen lassen.

Dieser Fehler lässt sich besonders leicht umgehen: skriptura kauft Versandhüllen in sehr großen Mengen palettenweise ein. Den erzielten Preisvorteil geben wir an unsere Kunden weiter. In fast allen Fällen werden Sie Versandhüllen bei uns preiswerter einkaufen als im Fachhandel.

Beim Druck der Umschläge den Freimachungsvermerk vergessen

Wenn Umschläge bedruckt werden, sollten Sie vorher klären, auf welche Weise das Porto auf den Brief kommt. Häufig wird vergessen, den bei Infopost üblichen Freimachungsvermerk (siehe auch Postvorschriften) aufdrucken zu lassen. Dieser muss nachträglich von skriptura oder von der Offsetdruckerei nachgedruckt werden. Beides ließe sich durch eine Beratung mit Ihren skriptura-Fachleuten in der Planungsphase vermeiden.

Beim Druck nicht genug Platz für Frankierstempel lassen

Wenn Umschläge bedruckt werden, sollten Sie vorher klären, auf welche Weise das Porto auf den Brief kommt. Häufig wird vergessen, den bei Infopost üblichen Freimachungsvermerk (siehe auch Postvorschriften) aufdrucken zu lassen. Dieser muss nachträglich von skriptura oder von der Offsetdruckerei nachgedruckt werden. Beides ließe sich durch eine Beratung mit Ihren skriptura-Fachleuten in der Planungsphase vermeiden.

Codierzone bedrucken

Noch ein »Druck-Fehler«. Die »Postvorschriften Infopost« besagen, dass die Codierzone frei bleiben muss. Es handelt sich um die Zone, in der die Post eine Codierung in Form orangeroter Striche anbringt. Die Maschinen der Post sind so in der Lage, die bei einem Briefzentrum zur Verteilung eingehenden Briefe automatisch zu sortieren. Ist die Möglichkeit wegen des Drucks in der Codierzone nicht mehr gegeben, muss ein um mindestens 0,03 € pro Brief erhöhtes Porto gezahlt werden.

Nicht genügend Platz für Anschrift lassen

Die »Postvorschriften Infopost« sagen auch etwas über die sogenannte »Lesezone«. Das ist der Bereich der »Aufschriftseite«, der für die korrekte, maschinelle Lesung der Anschrift benötigt wird. Es müssen auf Umschlägen mindestens zwei Zentimeter links von der Anschrift unbedruckt bleiben. Bei Postkarten reicht alternativ dazu ein freier Bereich von drei mm, wenn ein senkrechter Strich von mindestens 1,2 mm Breite in der Höhe der Lesezone angebracht wird. Werden diese Abstände nicht eingehalten, muss skriptura versuchen, mit der Anschrift so weit nach rechts zu gehen, dass es den Vorschriften wieder entspricht. Oft bleibt dann nur, die Anschrift sehr klein zu gestalten, was den Gesamteindruck häufig sehr stark stört.

Laserdruck selbst machen und die Reihenfolge nicht beachten

Aua. Jetzt wird's teuer. Dieser Fehler tut weh. Trotzdem kommt er häufig vor. Der Kunde möchte den Laserdruck des Anschreibens selbst übernehmen. Bei der Lieferung stellt skriptura fest, dass die Reihenfolge der Postleitzahlen nicht eingehalten wurde. Die »Postvorschriften« zum Thema Infopost können so nicht erfüllt werden. Der Kunde zahlt entweder den Preis für Infobrief statt Infopost. Oder, wenn das günstiger ist, die manuelle Sortierung durch skriptura. Beides ist erheblich mehr, als sich vorher von skriptura die Daten in die richtige Reihenfolge bringen zu lassen. Das tun wir gern für Sie. Und Sie sparen so unter Umständen viel Geld.